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Freitag, 2. Dezember 2011

Die UN-Klimakonferenz in Durban

Es gibt keine Entwarnung beim Klimawandel, da die weltweiten Treibhausgasemissionen einen neuen Höchststand erreicht haben. 2010 ist das bisherige Rekordjahr von der Erzeugung von CO2 (Kohlendioxid) aus fossilen Brennstoffen. Das Kyotoprotokoll läuft Ende 2012 aus.

Kann die UN-Klimakonferenz in Durban neue verbindliche Regeln zur Verminderung der Emissionen bringen? Wie wird sich die USA verhalten, die auch schon das Kyoto-Protokoll nicht unterzeichnet haben.

Schnee und Eis sollen auch weiterhin unsere Wintermonate begleiten.

In der EU gibt es Pläne, die Treibhausgase bis 2020 um 30 Prozent zu reduzieren. Das ist nur mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien möglich und für die angestrebte Begrenzung des Temperaturanstieges auf zwei Grad Celsius unumgänglich. Wird der befürchtete Temperaturanstieg nicht verhindert, ist weltweit mit erschreckenden Folgen des Klimawandels zu rechnen. Allein der Anstieg der Meeresspiegel bringt weltweite Katastrophen mit sich.

Montag, 27. Juni 2011

Der Siebenschläfer und das Wetter

Am 27. Juni ist Siebenschläfer!
Der Siebenschläfertag kennt viele Bauernregeln. Die wichtigste ist wohl folgende: So wie das Wetter an diesem Tag vorherrscht, wird es in den nächsten 7 Wochen bleiben. Danach gibt es 3 Möglichkeiten. Entweder es regnet den ganzen Tag, die Sonne brennt vom Himmel oder es gibt einen Wechsel von Sonne und Regen. 1 : 3 stehen also die mathematischen Chancen, dass die Regel zum Siebenschläfer stimmt. Tatsächlich trifft eine Wahrscheinlichkeit von 61 Prozent zu. Es hat sich herausgestellt, dass sich vielmals die Wetterlage um den Zeitraum des Siebenschläfers für eine längeren Zeitraum stabilisiert.
Ausschlaggebend ist aber nicht das exakte, aktuelle Wetter an diesem Tag, sondern eher die grobe Tendenz.

Für die ganz genauen Wetterpropheten findet der Siebenschläfertag am 7. Juli und nicht am 27. Juni statt, da nach der Kalenderreform von 1582 das Datum um 10 Tage verschoben wurde.

Woher kommt der Name Siebenschläfer?
Der Begriff stammt nicht von dem kleinen Nager, sondern aus einer Zeit etwa 250 Jahre nach Christi Geburt. Damals herrschte im römischen Reich die Christenverfolgung. Um dieser Jagd auf Menschen zu entgehen, hatten sich 7 Christen in einer Höhle bei Ephesus versteckt. Sie wurden entdeckt und lebendig in der Höhle eingemauert. Im Jahre 446, nach 200 Jahren also, wurde die Höhle zufällig wieder entdeckt und mit Erstaunen fand man darin 7 schlafende Menschen. So sollen diese 7 Christen nach dem Einmauern nicht gestorben sein, sondern die 200 Jahre schlafend verbracht haben. Damit waren sie Zeitzeugen der Auferstehung Jesu und bezeugten diese auch.

Warum nun aber die Wetterlage nur 7 Wochen und nicht 200 Jahre konstant bestehen bleibt, darüber schweigen die Chronisten.

Warum stabilisiert sich das Wetter für 7 Wochen gerade um die Zeit des Siebenschläfers?
In der Arktis scheint im Sommer jeden Tag 24 Stunden lang ununterbrochen die Sonne. Entsteht hier Ende Juni ein starkes Hochdruckgebiet, bekommt Mitteleuropa in der Regel einen Bilderbuchurlaubssupersommer. Weil die Lebensdauer eines in der Nordpolregion entstandenen Hochdruckgebiets ca. 7 Wochen beträgt, hält das

Welches Wetter erwartet uns nach dem Siebenschläfer?
Nach den 7 Wochen gewinnt wieder die in einer großstädtischen Hinterhofkneipe entwickelte Bauernregel zur Wettervorhersage an Bedeutung: Wenn der Hahn kräht auf dem Mist, ändert sich das Wetter oder es bleibt wie es ist! Die Stammkunden eines Lokales gingen erst nach Hause, wenn früh am Morgen die Hähne krähten. Da sie dann den ganzen Tag im Bett verbrachten, um Abends wieder nüchtern und ausgeschlafen auf ein Bier zu gehen, liegt für diese Bevölkerungsgruppe die Eintrittswahrscheinlichkeit dieser Bauernregel (richtig wäre Kneipenregel) bei 99,34 Prozent.

Dienstag, 15. Februar 2011

Der Klimawandel schreitet weiter voran

Gefahren durch extreme Niederschläge werden ab 2040 deutlich zunehmen!
Aus der gemeinsamen Pressekonferenz von BBK, DWD, UBA und THW

Berlin, den 15. 02. 2011 – Der Klimawandel schreitet weiter voran. Deutschland muss deshalb schon ab dem Jahr 2040 ganzjährig mit einer starken Zunahme extremer Niederschläge rechnen. Damit drohen bereits in drei Jahrzehnten deutlich mehr Schäden durch Überschwemmungen. Politik, Wirtschaft und Gesellschaft müssen sich frühzeitig auf die wachsenden Gefahren durch Wetterextreme vorbereiten. Dieses Ergebnis eines gemeinsamen Forschungsprojekts des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), des Technischen Hilfswerks (THW), des Umweltbundesamtes (UBA) sowie des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zu den Auswirkungen des Klimawandels auf extreme Wetterereignisse wurde heute in Berlin von den vier Behörden vorgestellt.



Herr Strotmann vom THW berichtete, im Jahr 2010 fielen insgesamt 845 781 Einsatzstunden an - fast doppelt so viele wie im Jahr 2009. Der größte Teil davon entfiel auf wetterbedingte Einsätze.

Das Problem wird somit auch zu einem Sorgenkind der Versicherungen. Ist ein Versicherungsschutz in gefährdeten Gebieten noch bezahlbar?

Der Dezember 2010 im Bild: Winter 2010

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Klimawandel im Himalaya, wir sind alle betroffen.


Mein Beitrag für den Blogactionday zum Klimawandel


Auch die Himalayagletscher schmelzen - seit 1970 ist die Durchschnittstemperatur in dieser Erdregion um ein ganzes Grad gestiegen.

Mach mit, beim Blog Action Day für eine bessere Welt.

Überschwemmungen und Bergstürze werden viele Menschen in Asien hart treffen.
Steigende Temperaturen begünstigen die Verdunstung und auch das Abschmelzen des Eises. Dabei dürfte es eine Rolle spielen, dass mit steigender Temperatur die Winter kürzer werden und damit weniger Schnee fällt, der für den Neuaufbau von Gletschern notwendig ist. Abgeschmolzene Gletscher bringen nun kein Trinkwasser, und es können in den besiedelten Gebieten keine Felder bewässert werden. Gewaltige Flüsse wie der Jangtse, der Mekong, wie der Indus, der Ganges und der Brahmaputra, beziehen ihr Wasser zum größten Teil aus dem Himalaja. So wird es zu einer Verknappung der Versorgung der Bevölkerung kommen. Nach vorangegangenen Überflutungen der fruchtbaren Täler durch verstärkte Gletscherschmelze, mit verheerenden Folgen für die Ernährung der Bevölkerung, bedeutet das dann für etwa 1/3 der Weltbevölkerung die Katastrophe durch Hunger und Durst. Hinzu kommt noch das starke Wachstum der Bevölkerung in Asien. Nebenbei werden durch das Abschmelzen auch die Kräfteverhältnisse so stark verändert, dass es zu verstärkten seismischen Aktivitäten in der Erdkruste des Himalaya führen wird.

Himalaya
Der Himalya in Ladakh. Hier fällt im Winter nur wenig Schnee, so das die Gletscher entsprechend klein sind.

Kann hier ein Umdenken Hilfe bringen?

Es wird teilweise versucht, Gebiete unter Schutz zu stellen, um den Raubbau an den Wäldern einzuschränken. In Nepal sind bereits 15% der Fläche des Landes geschützt. Auch soll der verstärkte Aufbau eines sanften Ökotourismus den von der Holzrodung lebenden Menschen eine andere Möglichkeit bieten, sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen.
Darum bemüht sich besonders der Bundesstaat Jammu & Kashmir, dessen Tourismusdirektor Farooq Shah in diesem Jahr den indischen National - Safari-Preis für die Förderung des Tourismus erhielt. Eine Regierungsdelegation aus diesem indischen Bundesstaat besuchte 2009 auch Deutschland zur ITB-Tourismusbörse, um Werbung für Ihr Land zu machen. ITB-Berlin
Die Staatsekretärin für Tourismus, Frau Tanveer Jehan lud mich ein, Ihr Land zu besuchen und so durchquerte ich Kashmir zum zweiten mal, diesmal ausgestattet mit einem Jeep und einem freundlichen Fahrer.